Sonntag, 6. März 2016

Frauen in meiner Bibliothek

Zum anstehenden Internationalen Frauentag habe ich mich ein wenig in meiner Bibliothek umgeschaut und mein Leseverhalten reflektiert. Das Thema Frauen in den Künsten und Wissenschaften ist aktuell wie eh und je. Debatten zur Gleichberechtigung, Feminismus und gender politics sind allgegenwärtig.

Erst neulich tauchte die Frage auf, wer unsere Geschichte schreibt (who-writes-our-history). Worauf ich ernüchternd feststellte, dass die meisten Bücher, die ich gelesen hatte, auch oder gerade im Bereich Geschichte, von Männern geschrieben wurden.

In der Zwischenzeit las ich Karen Barads Buch "Agentieller Realismus", was mich dazu anstiftete, die Bücher in meiner Bibliothek, die von Frauen geschrieben oder herausgegeben wurden, wirklich in die Hand zu nehmen, aufzusuchen und zu wertschätzen.

Schließlich war ich doch überrascht, in der Lage zu sein, mehr als 30 Bücher zu einem nicht kleinen Stapel anhäufen zu können. Dies ist die Ausbeute: es sind etwa drei Dutzend Bücher, die ich in meiner Privat-Bibliothek gefunden habe:
  • Silke Leopold (Hg.): Musikalische Metamorphosen. Formen und Geschichte der Bearbeitung 
  • Elisabeth Lenk (Hg.): Theodor W. Adorno und Elisabeth Lenk : Briefwechsel 1962-1969
  • Christa Wolf: Der geteilte Himmel
  • Daniela Dahn: Spitzenzeit
  • Verena Stefan: Häutungen
  • Nina Katerli: Die Kollektion des Doktor Emile
  • Else Lasker-Schüler: Gesammelte Werke
  • Erica Jong: Der Buddha im Schoß
  • Emily Dickinson: Gedichte
  • Simone de Beauvoir: Soll man de Sade verbrennen?
  • Brigitte Hamann: Winifred Wagner oder Hitlers Bayreuth
  • Susanna Tamaro: Verso Casa
  • Faye Kellerman: Die Schwingen des Todes
  • Tess Gerritsen: Der Meister
  • Jana Hensel: Zonenkinder
  • Sabine Bayerl: Von der Sprache der Musik zur Musik der Sprache
  • Helga de la Motte-Haber: Musikpsychologie
  • Kimberly Marshall (Hg.): Rediscovering the Muses. Women's Musical Traditions
  • Christa Brüstle: Anton Bruckner und die Nachwelt
  • Beate Kutschke: Wildes Denken inder Neuen Musik
  • Karen Barad: Agentieller Realismus
  • Corinna Weidner (Hg.): Hildegard Knef
  • Renate Ulm (Hg.): Die Symphonien Bruckners
  • Nicole Schwindt-Gross: Musikwissenschaftlisches Arbeiten
  • Barbara C. Sproul: Schöpfungsmythen der östlichen Welt
  • Barbara C. Sproul: Schöpfungsmythen der westlichen Welt
  • Diana FFarington Hook: I Ging für Fortgeschrittene
  • Annemarie Schimmel (Hg.): Das Mysterium der Zahl
  • Irene Tobben: Die Schindung des Marsyas. Nachdenken über Tizian und die Gefährlichkeit der Künste
  • Alice Miller: Das Drama des begabten Kindes
  • Rita Kuczynski: Mauerblume
  • Christiana Nobach (Hg.): Streichinstrumente
  • Kathrin Schmidt: 1055 Berlin. Der Prenzlauer Berg 1980-1990
Ein weiteres kleines Juwel ist die von Camille Rose Garcia illustrierte Ausgabe von L. Carrolls "Alice's Adventures in Wonderland". Sowie Elfriede Jelineks Übersetzung von "Rainbow's Gravity" von Thomas Pynchon, zu deutsch: "Die Enden der Parabel"
 

Aus dem Gedächtnis heraus, kann ich sagen, ich habe auch folgende Bücher gelesen:
  • Christa Wolf: Kassandra
  • Marion Zimmer Bradley: Die Nebel von Avalon & Die Feuer von Troja
  • Alma Mahler: Gustav Mahler. Erinnerungen und Briefe
  • Agatha Christie: Hercule Poirot & Miss Marple Stories
  • Karen (Tania) Blixen: Erzählungen 
  • Virginia Woolf: Mrs Dalloway, Zum Leuchtturm, Orlando & Die Wellen
  • Harper Lee: Wer die Nachtigall stört
  • fortzusetzen
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